Und wieder einmal neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen

Viele Aktivitäten hat der Verein durchgeführt, Anangeln, Königsangeln, ein Sommerfest, die Jugendgruppe besuchte unsere Feunde in Bockhorst. Die Fahrt nach Sheveningen/NL, wo es mit dem Kutter hinaus aufs Meer gehen sollte - leider ging es nicht hinaus, da der Wettergott den Wind in Orkanstärke den Posenkiekeren ins Gesicht blies.
Dennoch ließen sich vier Vereinsmitglieder nicht davon abhalten, erneut ans Meer zu fahren, um für einen geplanten guten Zweck Makrelen zu fangen. So gab es dann auch reichlich Fisch für den Räucherofen, der während des Oktoberfestes am St. Josefshaus aufgestellt wurde. Die Makrelen die dort angeboten wurden, stellten sich als Verkaufsschlager heraus; nicht eine Makrele blieb übrig.
Selbst der WDR ließ es sich nicht nehmen, während des erstmalig durchgeführten Schnupperangelns vorbeizuschauen und zu filmen.
Doch auch negatives gibt es zu berichten. Die Versandung der Aa. Der NABU hatte im Nachbarort am Düsterbach eine Uferschwalbenwand errichten lassen. Nur hatte niemand damit gerechnet, dass durch den gefallenen Regen enorme Mengen an Sand in die Aa gespült wurde. Viele Kolke, die Schutz für gefährdete Fischarten boten und dort bis zu 2 Meter tief waren, wurden zugeschwemmt, das Wasse an der betroffenen Stelle war nur noch Knöcheltief. Ein nicht wiedergutzumachender Schaden für die Unterwasserwelt. Aber wie heißt es so schön: Der Naturschutz hört für einige "Naturschützer" an der Wasseroberfläche auf.

In diesem Sinne: Allen Anglern und Naturschützern, die nicht Angeln ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr