120 Kilometer. Diese Entfernung legten 17 Jungangler des ASV Posenkieker mit ihren Betreuern zurück, um an der Thülsfelder Talsperre ein schönes Angelwochenende zu verbringen. Doch es sah ganz so aus, als wollte das Wetter den Junganglern einen Strich durch die Rechnung machen: Bis kurz vor der Abfahrt regnete es. An der Talsperre angekommen, schien der Regengott doch Mitleid zu haben, der Regen ließ gänzlich nach, und so bezog man den Kotten, den der Landesfischereiverband Weser-Ems zur Verfügung stellte. Nachdem alle Rucksäcke und Lebensmittel verstaut und die Drahtesel ausgeladen waren, konnte man die Jungangler kaum bremsen, zu groß war der Drang, sich ans Wasser zu begeben und die ersten Fische zu fangen! Zum Abendessen berichteten die Jugendlichen auch schon von Brassen und Rotaugen. Am Samstagmorgen hieß es wieder Raus aus den Federn, Ran ans Wasser! Den ganzen Vormittag wurde wieder geangelt, während sich Betreuer mit ihren Frauen sich aufs Rad schwangen und den wunderschön gelegenen See erkundeten. Zu Mittag gab es dann Nudeln mit Gehacktem, zubereitet von Frau Wieching, Frau Termühlen und Frau Slüter, denen an dieser Stelle auch noch ein besonderer Dank gesagt werden sollte, da sie die drei Tage hindurch stets um die Beköstigung der gesamten Gruppe bemüht waren!

 

Nach dem Essen gesellten sich die Jungangler wieder ans Wasser, Fische fangen war wieder einmal angesagt. Ganz aufgeregt waren die Jugendlichen, als sie plötzlich eine Wasserschlange durchs Wasser schwimmen sahen. Dabei handelte es sich wahrscheinlich um eine Ringelnatter oder eine Würfelnatter, beide Arten sind ungiftig, aber für die Jugendlichen war es trotzdem etwas Besonderes. Abends traf man sich an der nahe gelegen Jugendherberge, dort wurde gegrillt. In dieser Jugendherberge schliefen neben einigen Betreuern auch ein paar Jungangler, da in dem Kotten, in dem der Großteil der Jugendlichen übernachtete, leider nicht genügend Platz vorhanden war. Sonntagmorgen nach dem Frühstück wurden dann zum Leid der Jugendlichen die Anhänger wieder beladen, denn es war Zeit nach Hause zu fahren.